Fisch oder Vogel?

Aber warum sagt dagegen niemand was? Alle nicken mit dem Kopf und lassen den Trott weitergehen. Sie schwimmen mit dem anonymen Strom von Ja-Sagern, wobei jeder einzelne die macht zum Nein-Sagen hätte. Hätte sie aber nicht nutzt und so der ganze Trott weitergeht. Weitergeht und dem Frieden aller Art im Wege steht. Aber Warum? Warum überwiegt die Menge der Kopfnicker über die der Schüttler? Vielleicht wegen der Angst vor Blicken, den vorwurfsvollen Gesichtern, der leeren Köpfe, die sich Gesellschaft nennen. Vielleicht wegen dem ignorantem Desinteresse der Menschen, die in ihrer Alltags Routine versinken, versinken und nie wieder auftauchen, unter der Oberfläche bleiben und die Wirklichkeit nur verschwommen erahnen, von unten nach oben hinaufschauen, und trotz des klaren Wassers sich selber die Augen vor der Wahrheit verschließen. Doch was wär, wenn man sich traut? Sich traut die Oberfläche zu durchbrechen? Luft zu schnappen, die sich durch den ganzen Körper verteilt, die einen aufleben lässt, man die Augen öffnet, öffnet und auf einmal alles klar sieht. Man auf einmal mit der lang gefürchteten Wahrheit konfrontiert wird und man nein sagt. Erst jetzt bemerkt man was es bedeutet nein zu sagen. Was es bedeutet diese Möglichkeit zu haben nein sagen zu dürfen und trotzdem frei im Vogelschwarm fliegen zu können. Die Entscheidung zu tragen mit den Fischen unter der Oberfläche zu schwimmen oder mit den Vögeln über der Oberfläche zu fliegen.      
                                                            -useyourvoice




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